Theaterinstallation: PROPAGANDA – ODER DER GEHEIMNISVOLLE FREMDE

Theaterinstallation von Bülent Kullukcu, Anton Kaun und Dominik Obalski (Rohtheater)

Nach Texten von Edward Bernays, Mark Twain, Sigmund Freud u.a.

Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=YB4LZ1S-uSo

„Das Fremde“ als Summe des Andersartigen, „die Fremde“ als grenzenloses Territorium und „Fremde“ als anonymer, unbewusster Plural stehen im Zentrum der neuen Theaterinstallation von Rohtheater. Das Kollektiv lässt Elemente der Bildenden Kunst mit Videoprojektionen von Modelllandschaften, Roboter- und Computer-Interventionen zu einem „kosmopolitischen Kultur- und Meditationsraum“ mit Live-Happening Charakter verschmelzen. Grundlage für dieses „posthumane Theater“ bilden die PR-Bibel „Propaganda“ von Edward Bernays und „Der geheimnisvolle Fremde“ von Mark Twain. Dabei steht in letzter Konsequenz der tägliche Kampf jedes Einzelnen um politische Selbst- und Mitbestimmung auf dem Spiel.
Rohtheater (alias B. Kullukcu, A. Kaun und D.Obalski) beschreiben ihre ästhetische Strategie als „posthumanes Theater“. Ihre Mittel sind großflächige Videobilder von Landschaften aus Modell- und Spielfiguren, die live produziert und projiziert werden; diese werden mit künstlich generierten Computerstimmen, Soundcollagen und Videoclips verschnitten. So entstehen mikroskopische Welten, mit Robotern, schwebende Objekte und paranormale Sprach-Sinfonien.
Konzept und Idee: Bülent Kullukcu.
Mit:
Bülent Kullukcu, Anton Kaun, Dominik Obalski und
Videosamples von Marie Bendl, Christian Burchhard(Embryo), Robert Hofmann, Martin Krejci und Asmir Sabic.
Uraufführung: Do 22. Mai 2014
Weitere Aufführungen: Fr 23., So 25., Di 27., Do 29., Fr 30. Mai und Di 3. Juni 2014,
jeweils 20.30 Uhr
Tumblr: http://rohtheater.tumblr.com
Eine Produktion von Rohtheater mit freundlicher Unterstützung der LH München, Kulturreferat
Videos:
Robotermärchen 2013
Die letzten Tage der Menschheit nach K. Kraus 2012
Masse und Macht
Der Kirschgarten von Anton Tschechow
Kritiken:
Kritik zu „Robotermärchen“ von Helmut Ploebst im Standard
Kritik zu „Traum und Terror“ auf migrantenstadtl.de
Kritik zu „Die letzten Tage…“ beim Diskursfestival 2013
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